Da Abwasseraufbereitungsanlagen immer größer und anspruchsvoller werden, steigen auch die Anforderungen an den Umgang mit großen Schlammmengen – ein komplexer und teurer Betrieb. Pumpen müssen hohe Feststoffkonzentrationen bewältigen und es wird erwartet, dass sie einen kontinuierlichen Betrieb, eine hohe Zuverlässigkeit und Energieeffizienz bieten. Xylem verfügt über die bewährte Erfahrung und Ausrüstung, um diese Anforderungen zu erfüllen.
Sekundärschlammförderung ist Teil des Abwasserbehandlungsprozesses. Dazu gehören Rücklauf-Aktivschlamm (RAS), der im Rahmen des Aufbereitungsprozesses kontinuierlich in den sekundären biologischen Behandlungstank zurückgepumpt wird, und Abfall-Aktivschlamm (WAS), d. h. überschüssiger Absetzschlamm, der in den Schlammbehandlungsprozess gepumpt wird.
Die Entwässerung ist typischerweise der letzte Schritt vor der Entsorgung von Schlamm aus Sekundärbehandlungsquellen und externen Quellen. Das Schlammvolumen verringert sich, indem der Wassergehalt entfernt wird, wodurch eine dickere und besser handhabbare Masse entsteht. Die Entwässerung kann auch die Behandlungskosten reduzieren und Sickerwasser sowie Gerüche auf Deponien minimieren.
Nach der Entwässerung ist der Trockenfeststoffgehalt deutlich höher. Dies kann zu einem hohen Druckverlust führen, wenn der Schlamm zur Entsorgung oder weiteren Behandlung transportiert wird. Verdickter Schlamm muss direkt zur Entsorgung oder Schlammlagerung abgepumpt werden.