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Mikroschadstoffe, Geschmack und Geruchskontrolle

Effektive Kontrolle der Verbindungen, die Geschmack und Geruch im kommunalen Trinkwasser beeinflussen

Viele Kommunen versuchen, Mikroschadstoff-, Geschmacks- und Geruchsprobleme zu kontrollieren, um Beschwerden der Verbraucher zu minimieren, ästhetische Standards zu erfüllen oder gesundheitsbezogene Vorschriften einzuhalten. Zu den am häufigsten berichteten Geschmacks- und Geruchsverbindungen gehören Geosmin und MIB (2-Methylisoborneol), die in Oberflächenwasserquellen von natürlich vorkommenden Cyanobakterien (blau-grüne Algen) oder Aktinomyceten produziert werden. Diese Verbindungen erzeugen typischerweise erdige oder muffige Geschmäcker und Gerüche in Wasserströmen und können bei sehr niedrigen Konzentrationsniveaus (Teil pro Billion) nachgewiesen werden. Zusätzlich zu diesen natürlich vorkommenden Verbindungen kann das Vorhandensein anderer Mikroschadstoffe – wie Pharmazeutika und endokrine Disruptoren – die Wasserqualität weiter erschweren. Diese Schadstoffe können den Geschmack, den Geruch und die allgemeine sensorische Erfahrung des Wassers verändern, was es für die Verbraucher weniger attraktiv macht.  

Lösungen für Mikroschadstoffe und Geschmacksmanagement 

Eine effektive Technologie zur Kontrolle von Geschmack und Geruch im Trinkwasser ist die Verwendung von granularer (GAC) oder pulverisierter (PAC) Aktivkohle. In Fällen, in denen Geschmacks- und Geruchsereignisse relativ kurz sind und nur wenige Wochen anhalten, wird PAC normalerweise eingesetzt, bis das Problem vorüber ist. Für längere Aufbereitungsbedürfnisse oder wenn eine organische Entfernung erforderlich ist, ist GAC die empfohlene Option. 

 Xylem bietet eine vollständige Palette an Westates® GAC- und PAC-Produkten an, die entwickelt wurden, um Geschmack und Geruch in Trinkwasseranwendungen zu reduzieren. Die Kohlenstoffe sind nach ANSI/NSF Standard 61 für Trinkwasser klassifiziert und werden in unserem staatlich zertifizierten Umwelt- und Kohlenstofftestlabor strengen Qualitätsprüfungen unterzogen. Unser Labor ist voll ausgestattet, um vollständige Qualitätskontrollanalysen mit ASTM-Standardtestmethoden durchzuführen, um eine gleichbleibende Qualität aller Westates®-Kohlenstoffe zu gewährleisten. 

Wir bieten auch Reaktivierungsdienste für die sichere, umweltfreundliche Entsorgung von verbrauchter Aktivkohle, die in der Trinkwasseraufbereitung verwendet wird. Wir betreiben drei vollständig zulässige Reaktivierungsanlagen und bieten Kohlenstoffaustauschdienste aus unserem Netzwerk von Serviceniederlassungen an. 

Chlordioxid (ClO2) ist eine weitere hochwirksame Behandlungsoption zur Entfernung von Geschmacks- und Geruchsverbindungen. Es oxidiert Verbindungen mit geringem Geruchsschwellenwert, einschließlich Geosmin, 2,3,6-Trichloranisol (TCA), 2 Methyl-Isoborneal (MIB) und verschiedene Mitglieder der Pyrazin-Familie. ClO2 zerstört auch geschmack- und geruchsbildende Phenolverbindungen, Mercaptane und disubstituierte organische Sulfide. 

Ein zusätzlicher Ansatz, den wir anbieten, sind unsere fortschrittlichen Oxidationsprozesse (AOPs), die Mikroschadstoffe bekämpfen, indem sie Hydroxylradikale erzeugen, die eine Vielzahl von Verunreinigungen aufspalten. Diese Technologie wurde speziell entwickelt, um gezielte Probleme zu beseitigen und gleichzeitig die Übertragung von Schadstoffen auf andere Medien zu verhindern. 

Wir bieten auch Ozonsysteme an, die entwickelt wurden, um den Energieverbrauch und den Wartungsbedarf zu minimieren. Durch den Einsatz von hocheffizienten Elektroden, automatisierten Steuerungen und Echtzeitanalysen optimieren diese chemikalienfreien Lösungen nicht nur die Leistung, sondern eliminieren auch die Kosten für die chemische Lagerung und tragen zu einem sichereren und nachhaltigeren Wasseraufbereitungsprozess bei.

 

Oftmals sind Geschmacks- und Geruchsereignisse im Trinkwasser saisonal, hauptsächlich während der warmen Wettermonate, wobei der mittlere/späte Sommer an vielen Standorten die Spitze darstellt